Grenzenübergreifende Lernräume – gemeinsam Lernen im digitalen Raum

Zusammen Neues ausprobieren und zusammenwachsen als Community –
als Einheit mit diversen Nischen – das war mein Gefühl.

Das #clc20 hybrid war für mich ein weiterer Meilenstein zum Thema #Lernen – nach dem ersten CLCdigital im März
und dem #lernos allstar camp im Juni.

Ein paar Eckdaten:
390 Teilgebende – 90% online/10% vor Ort – 77 Sessions.

5 davon will ich Euch gerne näher bringen.

Los gings für mich am Donnerstagnachmittag 24.9.20 mit Nadja Eggmann zu  „Selbstreflexion anregen –
wie können wir das attraktiv tun? Lasst uns tolle Ideen spinnen …“

was brauchts – was hilft, und was kann besser werden.
Mit https://retrotool.io/ hat Nadja es geschafft, alle Menschen zu beteiligen.
Die komplette Sessiondoku findet ihr hier Sessiondoku

Bild geralt von pixabay

Danach ging es mit Yotribe jetzt Wonder https://www.wonder.me/
ans „Vernetzen“ mit Max – Matthias, Franzi, Katharina und vielen anderen.
Und dann stellte sich Nadja der Frage:
was machen wir nun mit der Ahoi-Brause –
es gab viele kreative Ideen – von Ingwer bis Wodka.

Der Abend klang aus in lockerer Runde mit Nicole, Simon,
Karlheinz und co.

2.Tag:
Freitag der 25.9.20
Anders Lehr mit und „Neue Co-Creation Ansätze im L&D“ – 

Umgesetzt wurde die Ideensammlung mit dem tool conceptboard https://conceptboard.com/de/
Wir konnten mit einer Variante des #designthinking interaktiv
einen Innovationsprozess mit gestalten.
Zum Nachlesen hier die Sessiondoku

Weiter gings mit “Sie wissen mehr, als Sie denken”:
Mit Eigenland® das Potenzial der eigenen Firma entdecken“
mit Daniel Stoller-Schai –

Wie können wir implizites Wissen in der Organisation sichtbar machen?
Mit www.eigenland.de geht das in Workshops online und hybrid.
Mit Daniel konnten wir wertvolle Erfahrungen mitnehmen,
wie formulierte Thesen wirken, wenn man eine Ansprache
in der „ich“ oder „wir“ – Form wählt.
Wer weiter in das Thema eintauchen will, kann das gerne hier tun …
Sessiondoku

Nach der Mittagspause im Freien hieß es Change- und Transformation Management (Upskilling 2019-2020)
mit Hanne, Sabine, Chris und Magnus.

Es gab sehr ehrliche Einblicke in die persönlichen Krisen
von Hanne  und Sabine – über Veränderung, Verweigerung …
toll – krieg jetzt noch Gänsehaut.
Gearbeitet wurde mit einem Muralboard https://www.mural.co/
die komplette Session und Angebote zum aktiven Mitgestalten hier
Sessiondoku

dank Magnus im Corporate Learning Community Wiki
CL2025.de:: cmty.link/CTM (Startseite für Change- und Transformation Management)

Als vorletzte Session des Camps gabs
„New Work needs Inner Work –  
Trainingshandbuch für Inner Work“ mit Luisa Bergholz.

Gemeinsam mit anderen konnten einzelne Kriterien
aus dem Trainingsbuch bearbeitet werden.
Mit 2 Teilgeberinnen durfte ich die Proaktivität bearbeiten –
unsere Ergebnisse und die Einladung zum weiteren Befüllen seht ihr hier Sessiondoku

Wer neugierig ist und noch mehr Lust auf die innere Arbeit hat,
kann dies in der Doku inclusive Einladung
in die linkedin Gruppe von Luisa tun.
Luisas docs

Bildquelle: Luisa Bergholz

Zum Schluss gab es eine spontane Session zu dritt zu
„Follow up zur digitalen FK-Entwickung
Austausch konkreter Erfahrungen – was funktioniert …“
mit Kathrin Krönig,
die wegen eines Notfalls mit ihrem Kind leider passen musste.

Und auch wenn der Sessiongeber ausfällt,
treffen sich Menschen selbstbestimmt und selbstorganisiert
zum gemeinsamen Lernen.
Danke an Susanne und Edith für das schöne Gespräch.

Das erinnert mich, wie sich Menschen verhalten,
wenn der Chef mal nicht da ist …

Fazit:
Lernen und gemeinsam Ideen entwickeln das geht

im digitalen Raum sehr gut.
Offenheit und Neugier ermöglichen uns Menschen
einen Zugang zu vielen neuen Themen.
Neben dem Ausprobieren neuer Tools passiert viel Zwischenmenschliches,
man hilft sich gegenseitig,
es wird gelacht, getrunken, gegessen und
sicher auch danach viel nachgedacht.

Wenn der Handlauf weg ist … tun sich Freiräume auf

Für viele Menschen ist es notwendig, sich irgendwo festhalten zu können.
Ein Handlauf an einem Treppengeländer oder der Rollator sind im Jahr 2020 alltäglich präsent.

Drei Begegnungen, die mich zum Nachdenken brachten:

  1. einmal der Gedanke, wie war das in meiner Kindheit mit alten Menschen ohne Rollator?
    waren die weniger unterwegs, fitter oder sind früher gestorben?
    meine Frau sagte: es gab ja noch den Spazierstock.

    na klar, mein Vater hatte auch so einen, grad zum Wandern mit vielen kleinen Wappen aus dem deutschsprachigen Raum …

    Bildquelle: pixabay Wilfried Wende

  2. Der Besuch der beiden Verteidigungsministerinnen aus Deutschland und Frankreich bei Airbus in Manching.
    Ein unterschiedliches Bild der beiden auf der Gangway:
    Während Annegret Kamp-Karrenbauer sich am Geländer festhielt, ging ihre französische Kollegin Florence weitestgehend freihändig.

    Manchmal gibt einem ein Mensch neben einem eine psychologische Sicherheit. Vertrauen, dass jemand da ist, der einem hilft.

    Bildquelle: Donaukurier vom 17.9.20

  3. Unsere Baustelle: Wendeltreppe im Haus.
    Oft wurde uns gesagt, dass es ganz schön eng aussieht, bei unserem Zugang zum Keller. Wir fanden es weitestgehend praktisch, direkt zur Waschmaschine oder anderen Dingen zu gelangen.

    Nun war der Austausch der alten, defekten Waschmaschine eine echte Herausforderung. Der erste Lieferservice weigerte sich,. die neue schwere Miele runterzuschaffen und liess sie einfach oben stehen. Nach Demontage des Handlaufs und gemeinsam mit viel Schweiss und Mut schafften wir sie runter.
    vorher und nachher



    Der gute Nebeneffekt:

    das Geländer ist weg und eröffnet uns Freiraum.

    Fazit:

     

    Es ist gut sich irgendwo zu orientieren,
    mal ist es ein Stock wie in 1. Beispiel,
    mal ein Mensch nebenan (wie 2.) –
    machmal eine Mauer (wie 3.)

Grenzen überwinden

Mit Mut Grenzen überwinden, wie kann das gehen?
Welche Grenzen?

Tegelberg

Grenzen von aussen


Oft sind es kleine Hürden auf dem Wanderweg ein Durchbruch eines Weidezauns. Es ist ein Thema der Einstellung oder der Erfahrung der Herkunft eines Menschen, ob das Überwinden Mut kostet. Für geübte Wanderer mag es ein Klacks sein,
für ungeübte oder Menschen mit Handicap oder jung oder alt, fällt es womöglich schwerer.

Tegelberg

Grenzen von innen

Und dann gibt’s die Grenzen im Kopf, die Erwartungen oder Erlebnisse, die man sich gedanklich vorstellt.
Die einen abhalten, ob es richtig oder falsch ist, weiß man hinterher meist besser.
Und eine weitere Hürde im Kopf sind Verhaltensmuster, die wir uns zugelegt haben. Die uns zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Rahmen und Umgebung zufrieden gemacht haben, uns nun unzufrieden machen.

Kürzlich bin ich in dem Zusammenhang auf ein Zitat von Hegel gestossen, dass mich zum Nachdenken gebracht hat.

Inzwischen wenn die Besorgnis, in Irrtum zu geraten, ein Mißtrauen in die Wissenschaft setzt, welche ohne dergleichen Bedenklichkeiten ans Werk selbst geht und wirklich erkennt, so ist nicht abzusehen, warum nicht umgekehrt ein Mißtrauen in dies Mißtrauen gesetzt und besorgt werden soll, daß diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.

Grenzerfahrungen

Und es gibt noch die Grenzen oder Grenzerfahrungen die man nicht machen muss.
Zum Beispiel: ich bin nicht Schwimmer und frage mich, Warum sollte ich das lernen lernen was ich nicht brauche. Eine Englisch Dozenten konnte nicht Fahrradfahren.
Sie hatte pure Angst und hatte es in ihrer Kindheit nie gelernt genauso wie ist schwimmen.

Grenzerfahrungen sind auch Mutproben. Mutproben in der Kindheit in der Jugend die mit Kraft oder Risikobereitschaft zu tun haben.
Im Verlauf des Lebens lernen wir Menschen nicht jede riskante Variante muss ins Ziel führen. Kommen wir wieder auf natürliche Prinzipien zurück:
das Prinzip des geringsten Aufwands.

sdr

Wie können wir solche Grenzen überwinden?
Durch Ausprobieren von neuen Verhalten, Weglassen von Konsum, loslassen von alten Verbindungen. Und zulassen von innerer Ruhe und Zufriedenheit, von weniger mehr von etwas.

5mal Lernen und Erfüllung

Was war diese Woche los?
5mal Lernen und Erfüllung

  • Am Montag war ich im Home-Office und abends beim Treffen der Podcaster Ingolstadt.

    Lernen mit anderen, diesmal zu viert, das macht mir Spaß und Freude. Anderen zu zeigen, was möglich ist und wie jeder von den Erfahrungen des anderen profitiert, das ist wert-voll.
    Ein wesentliches Learning für mich ist, wenn ich alleine spreche, brauche ich mehr Klarheit im Kopf und in der Sprache. Interview und Dialog ist thematisch fliessender und dabei kann ein Abweichen authentischer sein.

    Dank der Unterstützung eines Kollegen dürfen wir uns im Projekthaus hier treffen. https://save-in.digital/projekthaus/





  • Am Dienstag hatte ich einen spannenden Termin mit Konzern-kollegen zum Thema „Vernetzungsintelligenz“.

    Am gleichen Tag waren wir am Vormittag mit einer anderen Gruppe zum Thema „digitaler KVP“ – mit dem Tool DEON, zusammen. Schön zu beobachten, wenn eine große Organisation alles wüsste, was sie weiss … Bei der Diskussion „Vernetzungsintelligenz“ drehte sich die Diskussion um Führung, Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Arbeiten. Welche Auswirkungen das mit sich bringt und in wie weit jeder Mensch das möchte, wird sich zeigen.
  • Am Mittwoch war ich im Büro und hatte ein schönes Gespräch zum Thema „ALEX“.

    Alex steht für „Audi lernen von Experten“, die Idee und das Konzept kommt von der Telekom. Dazu haben wir eine WIKI- Seite gemacht und erst mal im Kleinen verbreitet und Werbung dafür gemacht. Ein erstes Gespräch mit dem Betriebsrat war sehr gut und die Unterstützung ist da.
    Nächste Schritte: Einholen von Erfahrungen bei der Telekom.

    Dafür verschiebe ich schon mal meine Mittagspause – Wie läuft die aktuell ab? Meist laufe ich eine Runde, hol mir was zum Essen auf die Hand und trinke in unserem Gartencafe #colab einen chailatte mit Hafermilch.

    https://colab-in.de/






    Am Nachmittag durfte ich eine Ausstellung mit 4 Fahrzeugen für interne Kunden vorbereiten und alles lief sehr glatt.

  • Am Donnerstag konnten die Kollegen der Fahrzeugausstellung in Ruhe ihren Workshop durchführen.

    Meine Aufgabe war #socializing und mein Wissen und meine Erfahrung einzubringen. Die Kollegen* waren angetan von der Dienstleistung und dem Service, den wir als interne Abteilung anbieten. Das stimmt mich sehr froh und ermutigt mich weiter zu machen.

    Am Nachmittag fand ich noch Zeit mit einer Kollegin ein internes Meetup zum Thema „in wie weit wird agiles Arbeiten und Lernen miteinander weiter verschmelzen?“ Ein erstes inhaltliches und methodisches Konzept steht, jetzt geht es um die Orga, Terminfindung und Mitmoderatoren zu gewinnen.

    Am Abend: ein weiteres Herzensprojekt, das Barcamp mit der VHS Ingolstadt, entwickelt sich gut.
    2019 haben wir das erste zum Thema „zeitgemäßes Lernen“ organisiert. 2020 wollen wir die Kräfte in der Region bündeln. Im November werden wir ein gemeinsames „Barcamp-wochenende“ mit dem Startup-Barcamp im Existenzgründerzentrum machen. Das freut mich total.

    https://startup-barcamp.de/ 


 

  • Am Freitag kam es zu einem Sondertermin, da sich die Ausstellung und unser Angebot weiterverbreitet.

    Bezugnehmend zu der Fahrzeugausstellung konnte ich Kollegen weiterhelfen. Die Nachfrage nach Wissen unserer Abteilung wächst . Mit einer Präsentation des Zwischenstands eines Konzern- und markenübergreifenden Projekts konnten ein Kollege und ich ebenfalls überzeugen.

    Kleine schöne Gespräche wie mit Shakil von der Telekom machen einen für mich erfüllenden Tag aus.

  • Ausblick für nächste Woche: Ein weiterer Mensch hat sich gemeldet für einen unseren Termin der kollegialen Fallberatung. Das Interesse aus der Mitarbeiterschaft in der Produktion nimmt zu.
    Dazu demnächst mehr …

Read More

das 5malige W in einer Woche

Eine typisch/untypische Lern-/Arbeits- und Lebenswoche

1. Wandern am Montag – Was kann man dabei lernen?

Die Stille am Morgen genießen, den Sonnenaufgang um 5 Uhr draußen allein – nur ein paar Vogelstimmen und sonst nichts. Dann die Freiheit zu haben, sich nochmal hinzulegen und mit der Liebsten gemütlich um 8 Uhr frühstücken. Wir nahmen uns Zeit, den Alpengarten am Schachen einen Ableger des Botanischen Gartens München zu besichtigen. Schön zu sehen die Verbindungen in der Natur, zum Beispiel zwischen den Alpen und der Arktis. Pflanzen und Lebewesen, die in den Bergen in großer Höhe überleben, findet man auch in der Arktis. Zudem konnten wir lernen, dass die Menschen die Alpen als Lebensraum schon gesucht haben. Teilweise haben in frühen Jahren bereits über 4 Millionen Menschen in den Tälern gelebt. Auf dem Wanderweg lernt man, Pausen zu machen – und bei Umwegen, weil die Partnachklamm gesperrt ist, gelassen zu bleiben.
Auch andere Mobilität, wie Seilbahn oder Taxi in Anspruch zu nehmen.

 

2. Über den Wolken nach Wolfsburg

nach längerer Pause wieder eine Dienstreise mit dem Flieger. Dabei ging es darum Lösungen am besten gemeinsam zu finden. Zum Beispiel beim Navigieren mit dem inneren und äußeren Betriebssystem, einem Kollegen und sich selbst zu vertrauen. Und vor Ort war das Zuhören und zulassen anderer Meinungen eine Bereicherung. selbst die eigenen Werte vorleben, das wirkt dann doch ansteckend und die meisten folgen einem, z. B. bei der Maskenpflicht.
Zu guter letzt, sich zu bedanken für die Zeit der anderen, das macht was mit uns Menschen.

3. Mittwoch: dritte W – wie einfach kann man anderen Kollegen helfen?

Durch einen Kollegen sind wir ein Kernteam, dass kollegiale Fallberatung anbietet. Was verbirgt sich dahinter? Dies ist eine geführte Methode in der wir gemeinsam als Gruppe in 90 Minuten einem Fallgeber* neue Lösungsräume eröffnen. Es entsteht meist Dankbarkeit auf beiden Seiten, es wirkt bereichernd, sich im geschützten Raum auszutauschen. Und es entsteht ganz nebenbei eine Verbesserung der internen Zusammenarbeit und Unternehmenskultur. 






4. Donnerstag: 4te WOL und Changecamp

Warum brauchts Wandel? Was hat das mit Working out loud zu tun?
Zufällig traf ich virtuell Claudia aus dem WOL München Umfeld.
Fragen waren: Wie können wir Selbstorganisation im Team gestalten? Welche Entscheidungswerkzeuge haben wir zur Verfügung und in wie weit unterscheiden sich berufliche und private Entscheidungen im Weg hinzu? Was hilfreich und als mögliche Erfolgsfaktoren für gute Entscheidungen im Team herauskam, war Achtsamkeit und Bewusstheit, sowie das Schaffen von Transparenz.


5. Am Freitag durfte ich für eine Kollegin einen „Start with a why“– Workshop moderieren.

Spannend zu spüren das Ringen von Praktikern, die gerne loslegen wollen. In einem neu zusammengewürfelten Team zwischen Ingenieuren, Technikern und Programmierern konnten wir ein gemeinsames Zielbild entwickeln. Die 1, 2, 4 all Methode aus den liberating structures war zu Beginn wirksam. Einigen Menschen fällt es schwer, sich allein Gedanken zu machen. Beim WHY und HOW wird die Kraft von ausformulierten Sätzen unterschätzt. Dadurch, dass mit einem energiegeladenen Schlussspurt eine Menge an konkreten Ideen entstand, konnte der Spannungsbogen für eine zukünftige, gemeinsame Zusammenarbeit aufrechterhalten werden.

Mein subjektiver Rückblick zum #loscamp20

Das geht und ich bin dankbar, beim ersten digitalen #lernos all stars camp teilgenommen zu haben.

  • Wofür steht „lernOS“ ?

    Zum einen ist #lernos die Übersetzung aus dem Esperanto, einer weltweit verbreiteten Sprache, und bedeutet „werden lernen“.
    Somit steht „lernos“ symbolisch für lebenslanges Lernen.
    Zum anderen beinhaltet „lernos“ das „OS“, das bekannt ist aus dem „iOS“ und steht somit für das Betriebssystem für lebenslanges Lernen und lernende Organisationen.

lernOS All Stars Camp

  • Du fragst dich, was ist ein #lernos all stars camp ist und wie läuft das ab?

  • Meine Gliederung:

    1. Vorbereitung

    2.Umsetzung und Learnings Tag 1

    3.Eindrücke vom Tag 2

    4. Persönliche Highlights & Ausblick

1. Vorbereitung:

Wie lief die Vorbereitung für die Teilgeber?
Was war anders als bei bisherigen digitalen Barcamps?
„Teilgeber“ ist ein feststehender Begriff in Kontext von barcamps und bedeutet, dass jeder Mensch von sich aus mehr „gibt“ als „nimmt“.  Für alle Teilgeber gab es im 2-Wochenthythmus die communitycalls und zusätzlich zu unterschiedlichen Zeiten Angebote, um REMO als tool (dazu später mehr) auszuprobieren.
Jeder Mitwirkende hatte die Möglichkeit, sich in einem #wiki zeit – und ortsunabhängig  über das Event zu informieren und Inhalte, wie Profilfoto, links, etc. zu Verfügung zu stellen oder einzusehen. Zusätzlich gab es aktuelle Infos zum Planungsstand im Messenger Kanal auf Telegram, und vieles mehr, wie Fotowettbewerbe, ein Kochbuch etc..
Die Verbindung von Socializing den kurzen Gesprächen #smalltalk am Buffet im realen Leben, Raum zum Netzwerken und Pausen für (gemeinsames) Essen ist mit #REMO gut darstellbar.

2. Umsetzung und Learnings Tag 1

Wie lief die Umsetzung ab? Für mich war es perfekt nach der „Arbeit“ ins #neuland (so hiess der Ort des Events) hinüberzugleiten. Punkt 16 Uhr ging es los mit der Begrüßung und drei inspirierenden Impulsvorträgen mit ca. 20 Minuten von Winni, Mardia und Simon. Jeder hatte die Möglichkeit interaktiv im Chat Fragen zu stellen.
Nach einer kurzen Unterbrechung gab es die Lightning Talks
In 12 mal je 5 Minuten konnten die Sessiongeber des Folgetags einen Einblick in ihre Themen geben und „Werbung“ für Ihre Session machen. Umgesetzt wurde dies mit timeboxing plus Aufzeichnung und begleitet von einer super Stimmung.

Nun war eine Pause angebracht, wer wollte konnte sich um 19 Uhr zum gemeinsamen Abendessen oder Trinken an den Tischen mit anderen vernetzen.
Um 21 Uhr ging es mit dem offiziellen Programm weiter – mit einem #lernos jeopardy „lernOPardy“ – zufällig an Tischen entstandene Teams konnten in einem Quiz Fragen beantworten. Mit der offenen Software jeopardylabs kann sich jeder daheim zu seinem Thema sein eigenes Spiel gestalten.
Um Punkt 22 Uhr kam dann Guido Perl aka dancearamada auf die Bühne –
und legte einen coolen mix zum Abtanzen auf.
Die Nachteulen kamen um 23 Uhr noch zum live#podcast zusammen, um den ersten Tag zu reflektieren.
Gut geworden – hört hier – danke an Simon als host, Claudia, Leonid, Moritz und Stephan.

3. Eindrücke vom Tag 2

Am zweiten Tag gab es den Barcamp-teil. Die Sessions wie im Plan angekündigt, zeitgleich gab es viele spannende Inhalte. Dabei entstand ein wesentliches Lernen im #barcamp und  fürs Leben: du musst Dich entscheiden.
Da kam das Phänomen „FOMO“ und die Frage: was ist FOMO? „Fomo“ bedeutet „fear of missing out“ Angst, etwas zu versäumen.

Meine erste Wahl war Moritz Meissner: 
Moritz nahm uns mit auf seinem Weg, learning Nuggets (kurze aufbereitete Lerninhalte) – intern erprobt – auch extern einem breiteren Kundenkreis zur Verfügung zu stellen. Dazu hat er sein Wissen auf sein Profil auf LinkedIn gestellt, unter anderem eine Sammlung zu #reversementoring
Was ich zudem inspirierend fand: er hat sich mit OneNote eine „Plattform“ mit Notizen fürs Bloggen gebaut. Dies ermöglicht ihm, dann zu schreiben, wenn er Lust und Zeit für ein Thema hat.

Meine Entscheidung für die zweite Session
fiel auf Simon und Alessio von workpath
Thema: OKR in der lernenden Organisation. „OKR“ steht für „Objectives and Key Results“ und ist kurzbeschrieben eine Methode und ein Rahmen für das „Was“ und das „Wie“ in einer Organisation oder eine Art empirisches Prozessmanagement.
Es entstand eine bunte Diskussion um die Unterschiede zu klassischen KPIs
„Key Performance Indicatoren“. Ein weiterer Diskurs kam über die Wirkung von OKRs in der Zusammenarbeit von Menschen und den Einfluss auf uns Menschen als Individuum zustande.

Nach dem Mittagessen ging es in die dritte Sessionrunde
zu Shakil  Awan von der Telekom: mit LEX Lernen von Experten
Schöne Haltung: Jeder Mensch ist ein Experte und kann etwas gut.
Gestartet und gelebt wurde das bei der Telekom mit einer „Wiki-Seite“ (Tabelle) in der sich jeder Experte selbst eintragen kann und sein kostenloses Lernangebot mit link offenlegen darf. Das Themenspektrum ist unterteilt in #business und #afterwork und reicht von Achtsamkeit, Yoga über office365 bis hin zu Methodentrainings. Zeitlich sind die Angebote begrenzt auf ca. 30 Minuten. Interessierte Kollegen können diese „buchen“, eigenverantwortlich oder nach Absprache mit ihren Vorgesetzten. Dieser „informelle“ Ansatz besteht als Ergänzung zur „formellen“ internen Weiterbildung. Beides auf derselben Plattform zu finden und beides steht in „friedlicher Koexistenz“.
Bedeutet: wer nach dem kurzen informellen Lernen ein Thema vertiefen will,
kann auf der gleichen Seite ein Seminar oder Workshop beim internen Weiterbildner buchen.

Fazit: Es gibt bei #LEX keine Zertifikate oder Einträge in die Bildungshistorie und das soll auch so bleiben. Karl Heinz Pape konnte dies mit einem Beispiel von Miele unterstreichen.

Schluss-Session Nummer 4
und  ein kleines recap war Harald Schirmer von Conti mit dem Titel:
VUCA-Rockers – Organisationsrebellen – Wirkung, Mut, Sicherheit, Respekt“
Untertitel: Compliance und was macht das mit uns?
Die erste Frage: Wer bekam bereits eine compliance Anzeige im Unternehmenskontext? Dies wurde noch zögerlich beantwortet.
Es ging im weiteren Verlauf um den Umgang im Netz von uns als „privater“ Mensch. Welche Auswirkungen kann es haben, wenn wir im öffentlichen Raum und den sozialen Medien als „Nicht-Unternehmenssprecher“ agieren. Was macht uns eventuell Angst? Dazu werden wir sicher noch einige Diskussionen führen.

Fazit: Jeder kann sich eine Gruppe als einen persönlichen Schutzraum wie die #vucarockers aufbauen.

4. Persönliche Highlights & Ausblick

  • Events wie barcamps als communitymanagement gestalten – schöne Haltung von Simon
  • Sich Fragen überlegen und stellen – live im podcast von Leonid
  • Starte Deinen Blog mit dem Schubs von Moritz
  • Lass los – analog und digital
  •  

Ausblick: Wie kann jeder von Euch lernen und Spaß haben?

  • Sucht Euch eine Gruppe wie beim Laufen und lernt gemeinsam, ob mit WOL oder lernos.
  • Für mich persönlich war viel dabei, von denen ich bei privat und beruflich profitieren kann.
  • Nach dem #loscamp20 ist vor dem #loscamp21 – ich freu mich drauf!
  •