alfredzedelmaier

Natur - Mensch - lernen

Mein subjektiver Rückblick zum #loscamp20 – oder: Du willst lernen und dabei Spaß haben?

Das geht und ich bin dankbar, beim ersten digitalen #lernos all stars camp teilgenommen zu haben.

  • Wofür steht „lernOS“ ?

    Zum einen ist #lernos die Übersetzung aus dem Esperanto, einer weltweit verbreiteten Sprache, und bedeutet „werden lernen“.
    Somit steht „lernos“ symbolisch für lebenslanges Lernen.
    Zum anderen beinhaltet „lernos“ das „OS“, das bekannt ist aus dem „iOS“ und steht somit für das Betriebssystem für lebenslanges Lernen und lernende Organisationen.

lernOS All Stars Camp

  • Du fragst dich, was ist ein #lernos all stars camp ist und wie läuft das ab?

  • Meine Gliederung:

    1. Vorbereitung

    2.Umsetzung und Learnings Tag 1

    3.Eindrücke vom Tag 2

    4. Persönliche Highlights & Ausblick

1. Vorbereitung:

Wie lief die Vorbereitung für die Teilgeber?
Was war anders als bei bisherigen digitalen Barcamps?
“Teilgeber” ist ein feststehender Begriff in Kontext von barcamps und bedeutet, dass jeder Mensch von sich aus mehr „gibt“ als „nimmt“.  Für alle Teilgeber gab es im 2-Wochenthythmus die communitycalls und zusätzlich zu unterschiedlichen Zeiten Angebote, um REMO als tool (dazu später mehr) auszuprobieren.
Jeder Mitwirkende hatte die Möglichkeit, sich in einem #wiki zeit – und ortsunabhängig  über das Event zu informieren und Inhalte, wie Profilfoto, links, etc. zu Verfügung zu stellen oder einzusehen. Zusätzlich gab es aktuelle Infos zum Planungsstand im Messenger Kanal auf Telegram, und vieles mehr, wie Fotowettbewerbe, ein Kochbuch etc..
Die Verbindung von Socializing den kurzen Gesprächen #smalltalk am Buffet im realen Leben, Raum zum Netzwerken und Pausen für (gemeinsames) Essen ist mit #REMO gut darstellbar.

2. Umsetzung und Learnings Tag 1

Wie lief die Umsetzung ab? Für mich war es perfekt nach der „Arbeit“ ins #neuland (so hiess der Ort des Events) hinüberzugleiten. Punkt 16 Uhr ging es los mit der Begrüßung und drei inspirierenden Impulsvorträgen mit ca. 20 Minuten von Winni, Mardia und Simon. Jeder hatte die Möglichkeit interaktiv im Chat Fragen zu stellen.
Nach einer kurzen Unterbrechung gab es die Lightning Talks
In 12 mal je 5 Minuten konnten die Sessiongeber des Folgetags einen Einblick in ihre Themen geben und “Werbung” für Ihre Session machen. Umgesetzt wurde dies mit timeboxing plus Aufzeichnung und begleitet von einer super Stimmung.

Nun war eine Pause angebracht, wer wollte konnte sich um 19 Uhr zum gemeinsamen Abendessen oder Trinken an den Tischen mit anderen vernetzen.
Um 21 Uhr ging es mit dem offiziellen Programm weiter – mit einem #lernos jeopardy „lernOPardy“ – zufällig an Tischen entstandene Teams konnten in einem Quiz Fragen beantworten. Mit der offenen Software jeopardylabs kann sich jeder daheim zu seinem Thema sein eigenes Spiel gestalten.
Um Punkt 22 Uhr kam dann Guido Perl aka dancearamada auf die Bühne –
und legte einen coolen mix zum Abtanzen auf.
Die Nachteulen kamen um 23 Uhr noch zum live#podcast zusammen, um den ersten Tag zu reflektieren.
Gut geworden – hört hier – danke an Simon als host, Claudia, Leonid, Moritz und Stephan.

3. Eindrücke vom Tag 2

Am zweiten Tag gab es den Barcamp-teil. Die Sessions wie im Plan angekündigt, zeitgleich gab es viele spannende Inhalte. Dabei entstand ein wesentliches Lernen im #barcamp und  fürs Leben: du musst Dich entscheiden.
Da kam das Phänomen „FOMO“ und die Frage: was ist FOMO? „Fomo“ bedeutet „fear of missing out“ Angst, etwas zu versäumen.

Meine erste Wahl war Moritz Meissner: 
Moritz nahm uns mit auf seinem Weg, learning Nuggets (kurze aufbereitete Lerninhalte) – intern erprobt – auch extern einem breiteren Kundenkreis zur Verfügung zu stellen. Dazu hat er sein Wissen auf sein Profil auf LinkedIn gestellt, unter anderem eine Sammlung zu #reversementoring
Was ich zudem inspirierend fand: er hat sich mit OneNote eine „Plattform“ mit Notizen fürs Bloggen gebaut. Dies ermöglicht ihm, dann zu schreiben, wenn er Lust und Zeit für ein Thema hat.

Meine Entscheidung für die zweite Session
fiel auf Simon und Alessio von workpath
Thema: OKR in der lernenden Organisation. „OKR“ steht für „Objectives and Key Results“ und ist kurzbeschrieben eine Methode und ein Rahmen für das „Was“ und das „Wie“ in einer Organisation oder eine Art empirisches Prozessmanagement.
Es entstand eine bunte Diskussion um die Unterschiede zu klassischen KPIs
„Key Performance Indicatoren“. Ein weiterer Diskurs kam über die Wirkung von OKRs in der Zusammenarbeit von Menschen und den Einfluss auf uns Menschen als Individuum zustande.

Nach dem Mittagessen ging es in die dritte Sessionrunde
zu Shakil  Awan von der Telekom: mit LEX Lernen von Experten
Schöne Haltung: Jeder Mensch ist ein Experte und kann etwas gut.
Gestartet und gelebt wurde das bei der Telekom mit einer „Wiki-Seite“ (Tabelle) in der sich jeder Experte selbst eintragen kann und sein kostenloses Lernangebot mit link offenlegen darf. Das Themenspektrum ist unterteilt in #business und #afterwork und reicht von Achtsamkeit, Yoga über office365 bis hin zu Methodentrainings. Zeitlich sind die Angebote begrenzt auf ca. 30 Minuten. Interessierte Kollegen können diese „buchen“, eigenverantwortlich oder nach Absprache mit ihren Vorgesetzten. Dieser „informelle“ Ansatz besteht als Ergänzung zur „formellen“ internen Weiterbildung. Beides auf derselben Plattform zu finden und beides steht in „friedlicher Koexistenz“.
Bedeutet: wer nach dem kurzen informellen Lernen ein Thema vertiefen will,
kann auf der gleichen Seite ein Seminar oder Workshop beim internen Weiterbildner buchen.

Fazit: Es gibt bei #LEX keine Zertifikate oder Einträge in die Bildungshistorie und das soll auch so bleiben. Karl Heinz Pape konnte dies mit einem Beispiel von Miele unterstreichen.

Schluss-Session Nummer 4
und  ein kleines recap war Harald Schirmer von Conti mit dem Titel:
VUCA-Rockers – Organisationsrebellen – Wirkung, Mut, Sicherheit, Respekt“
Untertitel: Compliance und was macht das mit uns?
Die erste Frage: Wer bekam bereits eine compliance Anzeige im Unternehmenskontext? Dies wurde noch zögerlich beantwortet.
Es ging im weiteren Verlauf um den Umgang im Netz von uns als „privater“ Mensch. Welche Auswirkungen kann es haben, wenn wir im öffentlichen Raum und den sozialen Medien als „Nicht-Unternehmenssprecher“ agieren. Was macht uns eventuell Angst? Dazu werden wir sicher noch einige Diskussionen führen.

Fazit: Jeder kann sich eine Gruppe als einen persönlichen Schutzraum wie die #vucarockers aufbauen.

4. Persönliche Highlights & Ausblick

  • Events wie barcamps als communitymanagement gestalten – schöne Haltung von Simon
  • Sich Fragen überlegen und stellen – live im podcast von Leonid
  • Starte Deinen Blog mit dem Schubs von Moritz
  • Lass los – analog und digital
  •  

Ausblick: Wie kann jeder von Euch lernen und Spaß haben?

  • Sucht Euch eine Gruppe wie beim Laufen und lernt gemeinsam, ob mit WOL oder lernos.
  • Für mich persönlich war viel dabei, von denen ich bei privat und beruflich profitieren kann.
  • Nach dem #loscamp20 ist vor dem #loscamp21 – ich freu mich drauf!
  •  

#sharingiscaring

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