2. Konzept zur Excellence: „Mit Vision, Inspiration und Integrität führen“

Eng verwoben mit dem ersten Grundkonzept
„Nutzen für Kunden schaffen“
ist das Thema Führen!

Ich spreche von Führungskräften – führen ist was anderes wie managen! Führungskräfte agieren – nach dem Excellence -Ansatz – als Vorbilder
in Bezug auf geltende Werthaltungen und ethische Grundsätze.

Welches Bild hatte ich da zuerst im Kopf?
keinen Manager – einen Visionär – Steve Jobs

Nachhaltige Veränderung und somit das Streben nach Excellence und
die Orientierung nach dem EFQM-Modell braucht 4 Dinge:

  1. eine gemeinsame, klare Vision
  2. Veränderungsbereitschaft/fähigkeit von innen,
  3. Veränderungsdruck (von aussen oder innen) und
  4. erste wirksame Schritte

Steve Jobs hatte sowohl für sich persönlich als auch für seine Organisationen den infinite loop definiert – sich immer wieder neu erfinden – agil sein …
siehe dazu auch seinen Lebenslauf – schön dargestellt auf der Seite von fossbytes

Zurück zum Thema: „Mit Vision, Inspiration und Integrität führen“

Welche Kraft hat eine Vision?
Eine Vision sollte zunächst 3 Dinge haben:

  1. klar formuliert
  2. gemeinsam getragen
  3. durchgängig kommuniziert

Eine Vision gibt allen Mitarbeitern Kraft – auch in schwierigen Zeiten.
Eine Vision gibt einen Sinn, wofür es sich lohnt zu arbeiten.
Eine Vision gibt ein Ziel vor, nach dem alle streben.

Eine Vision ist ein Bild, kann von vielen gezeichnet und interpretiert werden und ist doch ein gemeinsames Bild!

Was bedeutet Inspiration?
Viele Definitionen handeln vom plötzlichen Einfall, Ideen … ich bleibe lieber bei der ursprünglichen Übersetzung aus dem Lateinischen – „einhauchen“
Den Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Interessensgruppen seinen Geist, Spirit einhauchen – sie geistig  motivieren, sich zu bewegen

Integrität – die wahrlich größte Herausforderung bei all den Verwicklungen, Verlockungen der heutigen Zeit …
am besten gefällt mir zu dem Thema die Interpretation aus wikipedia

Integrität in eigener Sache – aus dem Humanismus wunderbar!

Bildquelle: www.gutezitate.com

und wie es früher bei spannenden Geschichten oder den alten Schwarz-weiss- Serien so schön hieß – Fortsetzung folgt …

Bildquelle: http://krimikeller.de/bildergalerie_geschichte.php

Seien Sie gespannt und bleiben Sie mir gewogen – bis zum nächsten Grundkonzept – wenn es heisst: „Die Zukunft nachhaltig gestalten“

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in die neue Woche –
Ihr Alfred Zedelmaier

Die 8 Grundkonzepte der Excellence einfach, bildhaft und praktisch erklärt.

In meiner Blogserie will ich Ihnen die 8 Grundkonzepte erklären.
Diese bilden den Rahmen und sorgen für einen guten Zugang und ein besseres Verständnis des EFQM-Modells. Ich will Ihnen die Begriffe mit meinen Erfahrungen aus der Praxis
gerne erläutern, sie mit Leben füllen – sie ihnen näher bringen,
einfach ans Herz legen!
Los geht es bei 12.00 Uhr mit „Nutzen für Kunden schaffen“

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Nutzen für Kunden schaffen

Was heisst das?

Kunden begeistern, sich Zeit nehmen – Präsent sein

Herausfinden, was kann dem Kunden nützlich sein
Fragetechniken der Mitarbeiter mit Kundenkontakt trainieren.
Chancen nutzen im Kleinen (z. B. Tür aufhalten, Blickkontakt, bedanken …)
und im Großen (nach einem Kauf aktiv hinterher telefonieren oder
vor einem Service erinnern, abfragen, was gewünscht wird?)

Erste Variante:

Ihr Kunde sucht ein konkretes Produkt kennt aber vielleicht die Vorteile Ihres Produkts nur ansatzweise. Sie gewähren ihm Einsicht in die Vorteile Ihres Produkts, ohne ihm den Weg zu versperren, die Wahl des anderen Produkts zu nehmen. Zeigen Sie ihm die Stärken
des Produkts
oder Ihre Stärke,
wie die Frau im Bild!

Bildquelle: pixabay brittanyannlewis0

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Zweite Variante:

Sie erkennen bei Ihrem Kunden visuell, durch das Gespräch oder
durch sein Verhalten etwas, was für ihn nützlich sein kann.
Loben Sie ihn für sein gutes Aussehen,
„aber das i-tüpfelchen wäre mein Produkt …
Ihr Vorteil: Sie sehen noch besser aus!“
zugegeben bei David Beckham wird es eine Herausforderung …
Bildquelle: CBC News

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Dritte Variante:

Empfehlungen – Wenn Sie dem Kunden tatsächlich seinen konkreten Wunsch
nicht erfüllen können (Ware ausverkauft, Lieferengpass …) – unterstützen Sie
ihn mit einer Empfehlung. Schicken Sie ihn mit freundlichen Grüßen zu
einem bekannten Partnergeschäft. Sie sind orts- und fachkundig.
Der Kunde in der Regel orts- und fachfremd. Es kommt doppelt zurück.
Der Partner und der Kunde wird es Ihnen danken! Wir haben alle schon
mal den Nachbarn oder die Kollegin nach Empfehlungen gefragt –
oder gar die community im Netz …

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Bis zum nächsten Mal – dann mit dem Kapitel „Mit Vision, Inspiration
und Integrität führen“
– das schön verwoben mit den Kunden ist!

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in die kurze Pfingstwoche!

Beste Grüße
Ihr Alfred Zedelmaier